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Krawattenmode

Die Krawatte ist wieder en vouge

Die gute, alte Herrenkrawatte ist wieder modern. An was kann das liegen. Ob es an der Konjunkturflaute liegt ?

Man konnte dies in der Geschichte der Krawatte immer wieder sehen, dass in Phasen des Konjunkturabschwungs sich die Mode ändert. So auch bei den Krawatten. Schlips tragen ist wieder en vouge.

Die Popularität der Krawatte steigt wieder. Man (n) will und muss wieder Repräsentieren, beispielsweise bei einem Bewerbungsgespräch.

Auch einer der Gründe für verstärkten Krawattenkauf kann allerdings sein, dass Schlipse einfach preisgünstiger geworden sind. Vielleicht kann man so auch den Kauf eines neuen Anzuges verzögern, indem man diesen mit verschiedenen Krawatten aufwertet und man so schnell und kostengünstig verschiedenen Outfits präsentieren kann.

Gerade in der Berufswelt, wenn die Berufskleidung Anzug, oder Sakko und Krawatte angesagt ist, ist das auch alles ein Kostenfaktor in Zeiten schmaleren Budgets.

 

Geschichte der Krawatte

Doch woher kommt eigentlich die Krawatte? Der Überlieferung nach wurde von Reitern aus Kroatien ein Stückchen Stoff am Kragen getragen. Dieser Stoff wurde in Form einer Schleife befestigt und die Enden der Schleife wurden gekonnt über der Brust hängen gelassen.

Zur Unterscheidung wurden diese Tücher aus unterschiedlichen Stoffarten gewählt. Die einfacheren Soldaten banden sich diese Krawatten aus einfacheren und groberen Stoffen um, die Vorgesetzten, die Offiziere und auch die Adeligen gönnten sich etwas besseres, hier wurden die Krawatten aus feiner Baumwolle und sogar aus Seide gewählt.

Heutzutage können sich nicht nur Vorgesetzte eine schicke Seidenkrawatte oder eine modische Herrenkrawatte aus feiner dünner Baumwolle leisten.

 

 

 

Krawattenbreite, eine Modefrage?

Bei der Auswahl einer modischen Krawatte kommt hin und wieder die Frage nach der Krawattenbreite auf. Auch wenn man eine ältere Krawatte im Kleiderschrank "neu" entdeckt, wird man sich fragen, kann ich die noch tragen? Natürlich gibt es bei Herrenkrawatten extreme bei der Breite, aber die Traditionshäuser der Krawattenhersteller verändern teilweise ihr Krawattendesign recht wenig. Das Schmuckstück des Mannes von Prada bleibt seinen Breitemaßen von 6 Zentimetern treu, bei Hermès lässt die Breite zwischen 8 und 9 Zentimetern pendeln.

Durch die Finanzpresse kursieren Auswertungen, die den Konjunkturbarometer über die Krawattenbreite dokumentieren. Je schmaler die Krawatten, umso näher ist man einem Konjunkturaufschwung. So sollen schmale Herrenkrawatten Elan und Tatendrang signalisieren. Sind wir in einer Wirtschaftskrise, dann zeigen sich die Herren der Schöpfung gerne mit breiteren Krawatten, dies soll Seriosität vorweisen. So kann sich jeder ein Bild von der aktuellen Lage der Nation machen!

In den Jahren 2009 und 2010 waren besonders modische Krawatten gerne schon mal 9 Zentimeter, sogar auch mal 9,5 Zentimeter breit. In 2011 werden die Krawatten etwas schmaler. Nun sind 8 Zentimeter bis 8,5 Zentimeter das Mass der Dinge. Doch es geht weiter, die schmalen Slimfit Krawatten sind am kommen mit ihren Durchschnittsbreiten zwischen 6 und 7 Zentimetern.

Krawattenbreite - Herrenkrawatte

Auch die Krawattenfarbe wird zukünftig gerne wieder einfarben bei der Slim Fit Herrenkrawatte. Schwarz wird wieder zur Trendfarbe. Die Farben für den Herbst und den Winter passen sich der Jahrezeit an, sie werden allgemein etwas dunkler. Krawatten in dunkelblau, bordeauxrot und eine Mischung aus Grautönen bei Herrenkrawatten liegen zur modischen Auswahl bereit. 

Schon in den späten 60iger Jahren waren ja die schmalen Krawatten schon mal Trendsetter, fast könnte man meinen, dass wir uns wieder einer Retrowelle nähern, oder kommt gar der grosse Aufschwung wirtschaftlich?

Jedenfalls wird man auch mit einer Krawattenbreite von 7,5 Zentimeter bis 8 Zentimeter bei einer sogenannten Standardkrawatte heute modisch gekleidet sein, so eine Herrenkrawatte kann man dann auch getrost einen längeren Modezeitraum tragen.